Humboldt-Universität eröffnet Grimm-Zentrum
Heute, am 12. Oktober 2009, war es so weit: Die Humboldt-Universität zu Berlin eröffnete ihre neue Zentralbibliothek, das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum. Der Tagesspiegel bezeichnet sie als “denkbar beste Bibliothek“, für Welt Online ist sie eine “Bibliothek der Superlative“.
Der Bau von Max Dudler beeindruckt mich sehr! Mit Hilfe des Übersichtsplans habe ich mich heute auf Anhieb ganz gut zurecht gefunden. Bei meinem ersten Erkundungsgang ist mir aufgefallen, dass für viele Regale die Feinsortierung noch nicht abgeschlossen ist, was aber sicher in den nächsten Tagen und Wochen erledigt wird. Ich bin gespannt, wie die Arbeitsatmosphäre ist und werde eben diese gleich morgen ausprobieren.
Über Mutmacher
Gerd Nowakowski schreibt im Tagesspiegel am 20.03.2009 unter dem Titel “Ohne Mut geht es nicht” über Unternehmen, die Jobs in der Krise schaffen:
“Gesundheit, Dienstleistung, neue Technologien und Medien sind zentrale Felder des Wachstums geworden. Hinzu kommt, dass die Stadt 20 Jahre nach dem Mauerfall den industriellen Strukturwandel bewältigt hat.”Im Dossier wird über weitgehend unbekannte StartUps ebenso berichtet wie über die Krisenbewältigung von Großunternehmen, z.B. Bombardier oder Air Berlin. Diese Betriebe und kleine Leute mit Ideen auf Augenhöhe zu sehen macht tatsächlich Mut. Großkonzerne bauen seit Mitte der 1980er Jahre Arbeitsplätze ab. Die Deutschland-AG scheint zu Grabe getragen. Viele neue Stellen sind im Dienstleistungsbereich, als Einzelunternehmer und im Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft, dem Mittelstand, entstanden. Neue Beschäftigung wird es in Zukunft also nur geben, wenn gegründet wird. Ich wünsche Berlin noch viele mutige Gründer, dafür gute Bedingungen und mir persönlich, dabei sein zu dürfen.